Checkliste Kinderwunsch

Pärchen mit Kinderwunsch bei inniger Umarmung

Die Entscheidung ein Kind zu bekommen, ist sicher eine der schönsten und wichtigsten im Leben. Bei einigen Paaren stellt sich eine Schwangerschaft sehr schnell ein, bei anderen dauert es Monate oder sogar Jahre. Wie schnell sich ein Kinderwunsch erfüllt kann von vielen Faktoren abhängen. Die Folgende Checkliste für den Kinderwunsch gibt eine Übersicht, was Frauen und Männer gemeinsam, aber auch jeder für sich während der Kinderplanung für sich und ein gesundes Baby tun können:

  1. Der richtige Zeitpunkt für den Kinderwunsch

DEN richtigen Zeitpunkt und DAS beste Alter für die Erfüllung des Kinderwunsches gibt es nicht, jedoch ist die statistische Chance auf eine baldige Schwangerschaft bei jüngeren Paaren höher, als bei älteren Partnern. Paare, die die Möglichkeit haben, sollten diesen Umstand für den Zeitpunkt einer Schwangerschaftsplanung mit einkalkulieren.

Frauen um die 20 sind am fruchtbarsten und auch das Risiko einer Fehlgeburt ist hier am geringsten. Zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr besteht bei Frauen eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine schnelle Schwangerschaft, wobei die Fruchtbarkeit allerdings kontinuierlich abnimmt. Viele Frauen entscheiden sich heute jedoch erst mit Mitte 30 für ein Kind. Das hat meist den Vorteil, dass die Persönlichkeit ebenso wie die Partnerschaft gefestigt und der Kinderwunsch meist eine bewusste Entscheidung ist. In diesem Alter entstehen häufig sorgfältig geplante Wunschkinder. Allerdings müssen Frauen in diesem Alter damit rechnen, dass es manchmal deutlich länger dauern kann, bis sich eine Schwangerschaft einstellt.

Männer sind zwar in der Regel auch im Alter noch zeugungsfähig, jedoch spielt auch hier das Alter eine Rolle für die Fruchtbarkeit. Mit zunehmendem Alter sinkt bei Männern die Spermienqualität und damit nimmt die Chance auf gesunden Nachwuchs ab. Durch die Einnahme von MascuPRO Fertilität mit hochdosiertem Zink und Selen, L-Arginin, Q10 und L-Cartitin sowie weiteren wichtigen Mikronährstoffen können Männer einem Mangel an Mikronährstoffen vorbeugen. Zink ist wichtig für die normale Fruchtbarkeit und Selen für die normale Spermienproduktion.

2. Verhütung rechtzeitig absetzen

Um möglichst bald gesunden Nachwuchs zu bekommen, ist es wichtig, die Verhütung rechtzeitig abzusetzen. Insbesondere das Absetzen der Pille ist ein Eingriff in einen vorgegebenen Zyklus. Der Organismus benötigt daher häufig mehrere Wochen, um seinen Hormonhaushalt neu auszurichten. Um den Körper optimal auf die Schwangerschaft vorzubereiten, können neben einer gesunden, ausgewogenen Ernährung Nahrungsergänzungsmittel mit Folsäure, Eisen und Jod, wie sie von BabyFORTE Kinderwunsch enthalten sind, den Körper ergänzend zur Ernährung unterstützen.

3. Zyklus kennenlernen und fruchtbare Tage bestimmen

Damit Frauen schwanger werden können, muss die männliche Samenzelle eine fruchtbare Eizelle vorfinden. Die Wahrscheinlichkeit, dass Spermien auf fruchtbare Eizellen treffen, ist um den Tag des Eisprungs am höchsten. Die fruchtbaren Tage der Frau liegen dabei ungefähr in der Mitte des Zyklus, wobei die Zeitspanne pro Zyklus leicht variieren kann. Daher ist es wichtig, die fruchtbaren Tage im Voraus zu ermitteln.

Zumeist erfolgt die Ermittlung des Eisprungs und damit der fruchtbaren Tage mit einem Eisprungrechner. Wer es komfortabler mag, findet selbstverständlich auch moderne praktische Helfer wie Smartphone Apps für Zyklus-Tracking. Diese ermitteln auf der Basis der täglich gemessenen Basaltemperatur, den Eisprung. Basalthermometer mit zugehörigen Apps gibt es von verschiedenen Herstellern. Zyklus-Tracking per App bietet den Vorteil, dass der Zeitpunkt des Eisprungs nicht anhand von Durchschnittswerten, sondern anhand individueller Zeichen des Körpers zuverlässiger voraussagen lässt.

4. Gesundheits-Check und Impfstatus prüfen

Grundsätzlich kann ein gründlicher Checkup beim Hausarzt sinnvoll sein. Vor allem der Impfstatus beider Partner sollte geprüft und fehlende Impfungen – insbesondere gegen Masern, Mumps, Röteln und evtl. Windpocken – nachgeholt werden. Wer sichergehen will, ist gut beraten, sich im Vorfeld auf das Vorhandensein von Antikörpern gegen Erreger der genannten Kinderkrankheiten testen zu lassen.

Auch der Gang zum Zahnarzt gehört auf die Checkliste. Gesunde Zähne sind für die Ernährung der Mutter und damit auch für die Versorgung des ungeborenen Kindes wichtig. Zudem beugt eine gründliche Zahnuntersuchung und -behandlung eventuellen Problemen, die eine größere Behandlung erfordern, während der erhofften Schwangerschaft vor.

Einige Paare, die sich ein gemeinsames Kind wünschen, entscheiden sich, ihre Fruchtbarkeit und die Zeugungsfähigkeit testen zu lassen. Da die Gründe für ungewollte Kinderlosigkeit zu gleichen Teilen durch die Frau wie durch den Mann begründet sind, empfiehlt sich eine Untersuchung beider Partner. Der Arzt der Wahl für die Frau ist der Gynäkologe, Männer wenden sich für einen Fertilitätstest an einen Urologen.

5. Auf gesunde Ernährung und Körpergewicht achten

Sowohl bei Männern als auch bei Frauen kann eine gesunde und ausgewogene Ernährung positive Effekte auf die Fruchtbarkeit haben. Übergewicht, Untergewicht oder Störungen beim Stoffwechsel hingegen können sich negativ auf die Bildung fruchtbarer Eizellen bei der Frau und gesunder Spermien beim Mann auswirken.

Empfehlenswert ist eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung mit viel Gemüse und frischem Obst. In Kombination mit Vollkornprodukten, Nüssen, Fisch, hochwertigen Ölen und magerem Fleisch wird eine sinnvolle Zufuhr mit allen notwendigen Vitaminen und Mineralien erreicht. Eine solche Ernährung kann einen positiven Einfluss auf den allgemeinen Gesundheitszustand sowie das Wohlbefinden im Allgemeinem haben.

Neben einer gesunden Ernährung kann für Frauen eine Nahrungsergänzung mit Folsäure, Eisen und Jod hilfreich sein. BabyFORTE Kinderwunsch mit hochdosierter Folsäure, Eisen und Jod liefert viele Mikronährstoffen, um den Körper optimal auf eine Schwangerschaft vorzubereiten. Gerade in den ersten Wochen nach der Empfängnis hat der weibliche Organismus einen erhöhten Bedarf an bestimmten Vitaminen und Mineralien. Es ist daher von Vorteil, bereits vor der Schwangerschaft mit der Nahrungsergänzung mit BabyFORTE Kinderwunsch zu beginnen. Für den Nährstoffbedarf in der Schwangerschaft und Stillzeit können Frauen den erhöhten Mineral- und Vitaminbedarf durch die Einnahme von BabyFORTE FolsäurePlus ergänzen.

Männer können durch die Einnahme von MascuPRO Fertilität viele wichtige Mikronährstoffe einnehmen. Die Einnahme von MascuPRO Testosteron mit einem breiten Spektrum an Inhaltsstoffen kann durch das enthaltene Zink dazu beitragen, den normalen Testosteronspiegel beim Mann zu erhalten. Niacin ist wichtig für den normalen Energiestoffwechsel, Vitamin B6 für die Regulierung des normalen Hormonhaushalts.

6. Alkohol reduzieren und Nikotin vermeiden

Der regelmäßige Konsum von Alkohol und Nikotin kann Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit von Mann und Frau haben und die Erfüllung des Kinderwunsches negativ beeinflussen. In wie weit Alkohol die Fruchtbarkeit beeinflussen kann, ist nicht abschließend geklärt. Grundsätzlich scheint ein moderater Alkoholkonsum die Fruchtbarkeit nicht maßgeblich zu verschlechtern. Allerdings kann der Konsum von Alkohol in der Schwangerschaft die Gesundheit des heranwachsenden Kindes stark beeinträchtigen.

Nikotin kann sowohl die Fruchtbarkeit von Frauen beeinträchtigen und eine Senkung der Spermienqualität bei Männern bewirken. Als eins der stärksten Nervengifte kann sich Nikotin zudem negativ auf die Entwicklung des Embryos im Mutterleib auswirken. Partner, die sich schon bald ihren Kinderwunsch erfüllen möchten und ein gesundes Baby wünschen, sollten vor und während der Schwangerschaft auf das Rauchen verzichten.

Da viele Frauen erst nach einigen Tagen, Wochen oder sogar Monaten von einer Schwangerschaft erfahren, kann es sinnvoll sein bereits ab Kinderwunsch darauf zu achten, den Alkoholkonsum bewusst zu kontrollieren.

7. Ausreichend Bewegung und leichte sportliche Aktivität

Regelmäßige Bewegung und leichtes Ausdauertraining an frischer Luft fördert die Gesundheit, stärkt das Immunsystem und kann dazu beitragen, die Leistungsfähigkeit zu steigern. Leichte sportliche Aktivitäten können bei Frauen dazu beitragen, die Fruchtbarkeit zu unterstützen Bei Männern können sportliche Betätigung und regelmäßige Bewegung die Spermienproduktion ankurbeln.

Für Paare mit Kinderwunsch empfiehlt sich also ein aktiver Lebenswandel mit viel Bewegung. Einige Paare suchen sich einen gemeinsamen Sport als Hobby, aber natürlich kann man Bewegung auch in den Alltag integrieren und z.B. die Treppe anstelle des Aufzugs zu nehmen.

Übertreiben muss man es übrigens auch nicht, denn extreme Belastungen beim Sport können sich negativ auf die Fruchtbarkeit bei Frauen und die Spermienqualität bei Männern auswirken kann.

8. Ausreichend schlafen und Stress reduzieren

Extremer Stress kann nicht nur die Partner physisch und psychisch belasten, sondern sich auch auf den Hormonhaushalt auswirken. Dies wiederum kann die Fruchtbarkeit von Mann und Frau negativ beeinflussen. Genügend Schlaf und regelmäßige Ruhepausen zur Entspannung sind wichtig, um Überlastung und Stress zu vermeiden. Hilfreich zur Stressvermeidung und Entspannung können auch Yoga, Meditation oder autogenes Training sein. Viele Paare nutzen die Zeit vor und während der Schwangerschaft, um entspannte Stunden gemeinsam zu verbringen.

9. Regelmäßiger Sex

Regelmäßiger Sex ist die Voraussetzung für die Erfüllung des Kinderwunschs. Obwohl eine Empfängnis nur während der wenigen fruchtbaren Tage möglich ist, heißt das natürlich nicht, dass er sich auf diese beschränken muss oder sollte. Als Faustregel gilt, dass nach zwei bis drei Tagen Enthaltsamkeit ist die Kombination aus Spermienkonzentration und -beweglichkeit am besten. Sollen Sie Gleitmittel verwenden, können Sie auf einen hohen pH-Wert achten, der dem der Vaginalflora entspricht und damit die Beweglichkeit (Mobilität) der Spermien nicht beeinträchtigt. 

10. Planung der finanziellen und sozialen Absicherung

Viele Paare befassen sich im Rahnen des Kinderwunsches und der Schwangerschaft auch mit ihren Finanzen und ihrer Absicherung. Insbesondere kann es sinnvoll sein den Versicherungsschutz zu klären und auch, wer in welchem Umfang die Elternzeit und die spätere Betreuung und Erziehung übernimmt.

Eine kleine Hilfestellung kann die Beantwortung folgender Fragen sein:

  • Decken die vorhandenen Versicherungen alle Eventualitäten für die gesamte Familie ab?
  • Bestehen Ansprüche auf besondere Leistungen wie Zusatzuntersuchungen für Mutter und Kind?
  • Gibt es Zusatzleistungen, die im Vorfeld beantragt werden müssen?
  • Welche rechtlichen Ansprüche hinsichtlich Schwangerschaft und Mutterschutz gibt es? (Elternzeit, Erziehungsurlaub usw.)
  • Wer von uns möchte in welchem Umfang in Elternzeit gehen? Plant einer der Partner zukünftig nicht mehr oder in Teilzeit zu arbeiten?

Wenn das Wunschkind auf sich warten lässt

Sollte die Frau nach sechs Monaten trotz Absetzen der Verhütung nicht schwanger sein, kann es sinnvoll sein, wenn beide Partner einen Fruchtbarkeitstest durchführen lassen.

Fruchtbarkeitstest bei Frauen

Die Ursachen für ein Ausbleiben der Schwangerschaft können bei Frauen im hormonellen Bereich oder auch in einer Störung an den Geschlechtsorganen zu finden sein. Sofern körperliche Untersuchungen, wie Ultraschall der Geschlechtsorgane oder Spiegelung der Gebärmutter, keine Klarheit bringen, stehen weitere diagnostische Methoden zur Verfügung. Um Ursachen für Probleme mit der Fruchtbarkeit bei Frauen zu finden, sind beispielsweise folgende Untersuchungen möglich:

  • Zyklusbeobachtung
  • Postkoitaltest (Untersuchung nach dem Geschlechtsverkehr)
  • Hormondiagnostik

Fruchtbarkeitstest beim Mann

Laut Statistiken ist bei etwa der Hälfte der Fälle von unerfülltem Kinderwunsch die Ursache beim Mann zu finden. Daher ist es sinnvoll, dass sich Männer bei ausbleibendem Erfolg auf ihre Fruchtbarkeit testen lassen. Neben einem Spermiogramm, bei dem Menge, Beweglichkeit und Qualität der Spermien festgestellt werden, stehen weitere Methoden zur Wahl:

  • Ultraschall und Gewebeproben des Hodens
  • Hormonuntersuchungen
  • genetische Fruchtbarkeitsuntersuchungen
  • Postkoitaltest

Die Kosten für entsprechende Tests werden aller Regel übernommen, insbesondere, wenn der Gynäkologe eine Empfehlung ausstellt.